EINSTUFIGES ANONYMES UND GELADENES
ARCHITEKTUR- UND PLANUNGSAUSWAHLVERFAHREN
MIT ANSCHLIESSENDEM VERHANDLUNGSVERFAHREN
Das Bebauungskonzept schlägt eine gruppenförmige Gebäudestruktur in Form von 6 Mehrfamilienwohnbauten (zwei verschiedene Stiegenhaustypen) vor. Durch das Versetzen und Verschieben der Bauvolumina entstehen modulierende Grundformen, die differenzierte und abwechslungsreiche Innenbereiche schaffen und angemessen in die öffentlichen Freiräume einfließen. Der um ein Geschoss niedrigere Baukörper zur Platanenstrasse ermöglicht einen entsprechenden Übergang zur zukünftigen westlichen Einfamilienhausbebauung. Durch den unbebauten Widmungsteil der BK II im Süden entsteht ein attraktiver durchgehender Grünzug von Ost nach West. Der eher punktförmige Villencharakter entspricht in seiner maßstäblichen Abbildung den geforderten städtebaulichen Anforderungen als Einfügung in das zukünftige Ortsbild. Die Nebengebäude wie Müllplatz und Garagenabfahrt sowie der westliche neue Parkplatz an der Platanenstrasse fungieren als Übergangszone zum öffentlichen Straßenraum.
Das Prinzip des Versetzen und Verschiebens wird auch höhenmäßig fortgesetzt und wiederholt sich auch als Gestaltungselement in den farbig abgesetzten Dachgeschossen. Das Gebäudevolumen wird so architektonisch abwechslungsreich und akzentuiert in Szene gesetzt.