2 STUFIGES VERHANDLUNGSVERFAHREN
Entwurfsidee und städtebauliche Kriterien
- Der Neubau des Schulgebäudes entwickelt die bereits bestehende Gebäudestruktur (Norbertinum, Zubau Volksschule, Sporthalle Bestand) mit deren Ausrichtung weiter. Der bestehende Sportfreibereich erhält durch das neue Gebäude eine Einfassung und einen räumlichen Abschluss.
Die Gebäudekubatur folgt dabei sehr differenziert der spezifischen Hangsituation. Der neue attraktive Eingangsvorplatz ist auf kurzem Wege von der Umkehrschleife erreichbar und dient mit der Sitzstufenanlage dabei als erste attraktive Schwelle zwischen drinnen und draußen.
Architektonische Kriterien
- Die Anordnung der Baukubatur als gestaffelte, terrassierte Gebäudeform ergibt in seiner Erscheinung mit der Landschaft ein ruhiges, fließendes und harmonisches Gesamtbild. Die konzipierte Gebäudekonfiguration um einen zentralen Innenhof bildet dadurch Abschnitte aus, die entsprechend differenziert funktionell genutzt werden können. Die topografische Hangsituation wird thematisch im Gebäude fortgesetzt (Eingangshalle mit Sichtbeziehungen in darunter und darüberliegende Geschoße, Pausenfläche grüner Hof, etc.). So kann z.B. der Gymnastikraum als Galerie zum Turnsaal genutzt werden. Der Neubau umschließt einen abgesetzten begrünten Innenhof, der als hochwertiger Freiraum den Unterrichtsräumen zugeordnet werden kann. Im Gegensatz um introvertierten Innenhof bieten die Pausenflächen in alle Richtungen Ausblicke in den Wienerwald. Das Grundprinzip des modularen Versetzens wird im Fassadenbild durch eine ansprechende Gestaltung fortgesetzt und weiter akzentuiert.